Steyler Missionare
STEYLER NOTHILFE
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Hilfe nach mehreren Naturkatastrophen auf den Philippinen

Kaum hatten die Menschen auf der Insel Cebu das schwere Erdbeben vom 30. September 2025 verarbeitet, traf sie wenige Wochen später bereits die nächste Katastrophe: Der erste schwere Taifun Taifun Kalmaegi (lokal „Tino“) erreichte das Zentrum der Philippinen Anfang November 2025. Nur Tage später folgte der zweite Sturm, Taifun Fung‑Wong („Uwan“),  am 9./10. November. Diese Kaskade von Katastrophen hat ganze Stadtviertel unter Wasser gesetzt, Häuser zerstört und Familien alles genommen – gerade jene, die bereits vom Erdbeben schwer getroffen waren. 

Unsere Nothilfe

In dieser Situation stehen die Teams der Steyler Missionare bereit: Mit Lebensmitteln, sauberem Trinkwasser, Medikamenten, Kleidung und Notunterkünften bieten sie unmittelbare Hilfe – und setzen sich für den Wiederaufbau ein. Jede Spende hilft, diesen dreifachen Notfall zu bewältigen.

  • Versorgung mit Trinkwasser
  • Bereitstellung von Lebensmitteln
  • Ausgabe von Kleidung
  • Bau von Notunterkünften
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Foto: SVD
Foto: SVD

„ Ihre großzügige Spende dürfen wir für den Reiskauf und weitere Grundnahrungsmittel wie Fisch, Milch und Wasser verwenden. Dafür darf ich Ihnen auch im Namen der Empfänger noch einmal ganz herzlich danken." 

  P. Heinz Kulüke SVD (10.11.2025)

 
 

Aktuelle Meldungen

13.11.2025:  Carmencita M. Alviola (Koordinatorin JPIC-IDC) aus Cebu

"Das Steyler Projekt San Pio Village in Cebu wurde vom Taifun Tino besonders hart getroffen. Innerhalb weniger Minuten stand die gesamte Siedlung unter Wasser – zum Teil bis zu zwei Meter hoch. Das Satellitenbüro unseres Partners JPIC-IDC, das im Rahmen des Steyler Einsatzes seit vielen Jahren Familien begleitet, wurde vollständig verwüstet. Möbel, Geräte und Unterlagen wurden von der Gewalt der Flut bis zu 15 Meter weit durch die Räume geschwemmt. Zurück blieb eine dicke Schicht aus Schlamm und Trümmern.

264 Familien, die seit vielen Jahren durch das Steyler Projekt unterstützt werden, mussten fluchtartig auf die oberen Stockwerke fliehen. Die Flut kam so schnell, dass niemand persönliche Gegenstände oder wichtige Arbeitsmaterialien retten konnte. Zahlreiche Familien haben damit ihre Existenzgrundlagen verloren, denn Werkzeuge, einfache Küchenausstattung und kleine Handelswaren wurden zerstört.

Schon am Tag des Taifuns begann die Steyler Soforthilfe: Mitarbeitende des Projekts verteilten warme Mahlzeiten und Trinkwasser an die betroffenen Familien. In den Tagen danach folgten mehrere große Hilfspakete mit Reis, Konserven und weiterem Notbedarf, um die 264 Familien im San Pio Village kontinuierlich zu versorgen.

Auch externe Unterstützer brachten sich ein und lieferten große Mengen Trinkwasser sowie Materialien für erste Aufräumarbeiten. Dennoch bleibt die Lage schwierig: Das Steyler Projektbüro, das über 25 Jahre hinweg aufgebaut wurde, ist vollständig zerstört. Die Arbeit läuft derzeit notdürftig von den oberen Räumen des Ausbildungszentrums aus weiter.

Trotz aller Schäden zeigt sich die Gemeinschaft im San Pio Village entschlossen, gemeinsam weiterzumachen. Die Steyler Missionare und JPIC-IDC begleiten sie dabei – bei der Soforthilfe ebenso wie beim mühsamen Wiederaufbau."

10.11.2025: P. Heinz Kulüke SVD aus Cebu

"Wie mittlerweile aus internationalen Medien bekannt ist, sind zahlreiche Orte auf der Insel Cebu durch den Taifun Kalmaegi/Tino schwer beschädigt worden. Besonders betroffen sind die Siedlungen entlang der Flüsse. Die Zahl der Toten liegt bei 120 und steigt weiter. Es gibt nach wie vor viele Vermisste. Die unglaublichen Überschwemmungen in der gesamten Region haben zudem erhebliche Sachschäden verursacht. 

Zu den besonders stark betroffenen Gebieten zählen auch Cebu City und die angrenzenden Städte Talisay und Mandaue, in denen unser Entwicklungsbüro zahlreiche Projekte umsetzt. Das Ausmaß der Katastrophe ist für uns alle überwältigend. Die Regierung ist von dieser Dimension aus vollkommen überfordert, und jede Hilfe zählt. Wir vom Entwicklungsbüro der Steyler konzentrieren unsere Hilfsaktionen derzeit auf die Umsiedlungsgebiete San Pio Village und St. Arnold Janssen Village in Talisay. Gott sei Dank haben wir in beiden Dörfern keine Toten zu beklagen. Der Sachschaden ist jedoch enorm. Es gibt nach wie vor keinen Strom. Der immer wiederkehrende Regen behindert die Arbeiten. Viele Menschen sind traumatisiert. Die Hilfsmaßnahmen laufen auf Hochtouren: Lebensmittel, Wasser, medizinische Versorgung, Kleidung, Solarlampen, Zelte, Planen, Gummistiefel … 

Hinzu kommen besondere Speisungen für Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen. Die Menschen beginnen langsam mit den Aufräumarbeiten. Dabei wird das Ausmaß der Katastrophe immer deutlicher. Unsere Familien haben ihre Lebensgrundlage verloren, die sie sich durch das Kochen und den Verkauf von Mahlzeiten, den Verkauf von Lebensmitteln in kleinen Läden (Sari-Sari), den Transport mit E-Tricycles und E-Bikes sowie den Verkauf in Sari-Sari-Läden erworben haben. 

Nachdem sich die Lage wieder beruhigt hat, brauchen unsere Familien Hilfe, um ihre Erwerbsquellen wieder zu aktivieren und ihre Häuser zu reparieren. Zudem melden sich stündlich immer mehr Familien aus den von uns betreuten Slums wie etwa Mülldeponien, Fischer- und Bergdörfern, die Hilfe brauchen, um ihre durch den Taifun verwüsteten Hütten wiederaufzubauen. Auch immer mehr Straßenmenschen stehen vor unserer Tür und bitten um Nahrung."

13.10.2025: Br. Carlos Ferrada SVD (Koordinator der Nothilfe vor Ort) berichtet vom Hilfseinsatz der SVD Task Force in Nord-Cebu

Am 13. Oktober leistete die SVD Task Force umfassende Nothilfe für sechs stark betroffene Gemeinden in Nord-Cebu. Trotz eines Erdbebens in der Nacht setzten rund 150 Freiwillige – darunter Missionare, Seminaristen, Lehrkräfte, Medizinerinnen und Mediziner sowie engagierte Helferinnen und Helfer – ihren Einsatz mutig fort. Mit 27 Fahrzeugen konnten sie 3.650 Familien erreichen und Hilfspakete mit Grundnahrungsmitteln sowie 1.500 Hygienesets verteilen. Zusätzlich standen Teams für medizinische Versorgung und psychologische Ersthilfe bereit. Der Einsatz zeigte eindrucksvoll, wie Solidarität, Mitgefühl und Zusammenarbeit Hoffnung schenken und selbst in Krisenzeiten neue Kraft geben.

02.10.2025: P. Heinz Kulüke SVD berichtet aus Cebu

Bis zum 2. Oktober wurden mindestens 72 Todesopfer und über 400 Verletzte gemeldet. Besonders betroffen sind die Orte Bogo City, San Remigio, Medellin, Tabogon, Tabuelan und Sogod im Norden Cebus. 

01.10.2025:  P. Heinz Kulüke SVD berichtet aus Cebu

Das Beben verursachte massive Zerstörungen in Nord-Cebu:

  • Zahlreiche Häuser und Gebäude sind beschädigt oder vollständig zerstört.
  • Krankenhäuser mussten evakuiert werden; Patienten wurden im Freien behandelt.
  • Schulgebäude wurden beschädigt und mussten geräumt werden.
  • Stromausfälle betrafen Leyte, Samar und Teile von Bohol, die vom Stromnetz abgetrennt wurden.
  • Viele Menschen haben ihr gesamtes Hab und Gut verloren.
  • Auch historische Kirchen wurden schwer beschädigt, darunter die Archdiocesan Shrine of Santa Rosa de Lima in Daanbantayan, deren Fassade teilweise einstürzte.

Bitte spenden Sie jetzt!

Ihre Spende hilft unmittelbar den Menschen in Nord-Cebu. Schon ein kleiner Beitrag ermöglicht Wasser, Nahrung oder Schutz für eine betroffene Familie. Helfen Sie mit, Leben zu retten und Zuversicht zu schenken.

 
 
 

Eindrücke aus dem Katastrophengebiet (Fotos: SVD)

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